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MIDINK™
Farbabweichungen erkennen und vor dem nächsten Druck ausgleichen
MIDINK™ korrigiert nicht den Drucker, sondern die Druckdatei vor dem Druck.
Dafür wird ein gedruckter MIDprint™ gemeinsam mit einer LAB-vermessenen MIDdisc™ fotografiert. Das Smartphone dient dabei nur zur Aufnahme und misst keine absoluten Farbwerte. MIDINK™ analysiert innerhalb desselben Fotos die relativen
Farb- und Helligkeitsabstände zwischen der bekannten Referenz und dem tatsächlich entstandenen Druck.
So betrachtet MIDINK™ die Wirkung der gesamten realen Druckkette – von der Ausgangsdatei über RIP, ICC, Drucker und Tinte bis zum fertigen Ergebnis auf dem Medium.
Erkennt MIDINK™ eine systematische Abweichung, kann daraus ein MIDgrid™ erstellt werden. Dieses korrigiert die Druckdatei bereits gegenläufig vor dem Druck. Vereinfacht gesagt: Wenn das Drucksystem eine Farbe in eine bestimmte Richtung verschiebt, bekommt die Datei diese Abweichung vorher entsprechend „andersherum“ mitgegeben.
Einmal erstellen – dauerhaft nutzen
Ein fertiges MIDgrid™ kann anschließend beliebig oft mit dem kostenlosen MIDINK™ Manager verwendet werden.
Die zu druckende Datei wird einfach in den Manager gelegt, lokal mit dem passenden MIDgrid™ korrigiert und innerhalb weniger Sekunden wieder ausgegeben.
Auflösung und Abmessungen der Datei bleiben unverändert. MIDINK™ verändert ausschließlich die Farbzuordnung.
Für unterschiedliche Bedingungen eigene MIDgrids™
MIDINK™ kann für verschiedene Produktionsbedingungen eigene MIDgrids™ speichern.
Das ist wichtig, weil dieselbe Farbe auf einem hellen Untergrund anders wirken kann als auf einem dunklen. Ebenso können andere Tinten, Textilien, Papiere, Beschichtungen, Presszeiten, Temperaturen, Druckmodi oder andere Prozessänderungen das Endergebnis beeinflussen.
Für solche Fälle kann MIDINK™ jeweils ein eigenes, wiederverwendbares MIDgrid™ erstellen.
Was MIDINK™ besonders einfach macht
- MIDINK™ Manager kostenlos
- kostenloser Vorab-Test, ob MIDINK™ eine sinnvolle Korrektur empfehlen würde
- MIDgrid™ ab 1 €
- kein Spektrometer und kein zusätzliches Farbmessgerät erforderlich
- keine Eingriffe in Druckerhardware, RIP, ICC oder andere Komponenten
- nutzbar für praktisch alle Drucksysteme, die Bilddateien ausgeben
- Anmeldung nur mit E-Mail-Adresse
- ein neues MIDgrid™ kann typischerweise in etwa 5–10 Minuten erstellt werden
- danach dauerhaft und beliebig oft nutzbar
- Anwendung anschließend lokal und autark mit dem kostenlosen MIDINK™ Manager
Warum auch zwischendurch testen?
Eine Druckstrecke kann sich verändern, obwohl am Drucker selbst nichts umgebaut wurde.
Zum Beispiel durch:
- andere Tinte
- anderes Textil oder Papier
- andere Materialfarbe
- neue Materialcharge
- andere Beschichtung
- veränderte Presszeit
- veränderte Temperatur
- andere Trocknung oder Fixierung
- geänderte Druckparameter
MIDINK™ kann prüfen, ob dadurch neuer Korrekturbedarf entstanden ist und für diese Bedingungen ein passendes MIDgrid™ erzeugen.
Der entscheidende Gedanke
MIDINK™ misst mit dem Smartphone keine absoluten Farben. Es analysiert die Abstände zwischen einer bekannten LAB-Referenz und dem fertigen Druck innerhalb derselben Aufnahme.
Aus der erkannten Abweichung entsteht eine inverse Vorkorrektur der nächsten Druckdatei.
MIDgrid™ einmal erstellen und danach beliebig viele Druckdateien mit dem kostenlosen MIDINK™ Manager vorkorrigieren.
Beispiel:
Die Druckstrecke druckt in einem bestimmten Farbbereich zu viel Rot.
MIDINK™ erkennt diesen Fehler bei der Analyse und erstellt daraus ein MIDgrid™. Dieses MIDgrid™ enthält die passende Gegenkorrektur in diesem Farb-Gruppen-Bereich : weniger Rot.
Der Drucker druckt weiterhin mit seinem bekannten Farbfehler.
Stattdessen wird die Gegenkorrektur vor dem Drucken in jede gewünschte Bilddatei eingebaut.
Vereinfacht gesagt: Der Fehler der Druckstrecke wird umgekehrt in das Bild implantiert.
Beim Drucken treffen dann Bildkorrektur und Druckfehler aufeinander und gleichen sich aus.
Ein MIDgrid™ gehört zur Druckstrecke, nicht zum Motiv.
Ein einmal erstelltes MIDgrid™ kann deshalb für
alle weiteren Bilddateien verwendet werden, die über diese Druckstrecke korrigiert werden sollen.


